Stiftung & Soziales

Stiftung - Ziele

Anläßlich des 100-jährigen Jubiläums der Gründung des Arbeitgeberverbandes wurde eine Stiftung ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, Ausbildungs- und Innovationsleistungen durch jährliche Auszeichnungen zu fördern.

Als exportorientierte und rohstoffarme Wirtschaftsnation stehen wir im zunehmenden europäischen und internationalen Wettbewerb. Gut ausgebildete Mitarbeiter und innovative Produktionsverfahren bilden dabei die Schlüsselkriterien für den unter-nehmerischen und wirtschaftlichen Erfolg.

Daher sollen besondere Leistungen auf diesem Gebiet durch unsere jährliche Auszeichnung gefördert werden.

Als Stiftung eines regionalen Verbandes ist es für uns von besonderer Bedeutung, insbesondere die Leistungen von Klein- und mittelständischen Betrieben zu honorieren und ihre herausragenden Leistungen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Preisträger

2011 | 2010 | 2009  |  2008  |  2007  |  2006  |  2005  |  2004

2011

Innovations- und Ausbildungspreis 2011

Am Dienstag, den 01. November 2011, konnte die Stiftung des Arbeitgeberverbandes Lüneburg-Nordostniedersachsen erneut zwei mittelständische Familienunternehmen aus unserer Region für Ihre herausragende Ausbildungs- und Innovationsleistung auszeichnen.

Bei der einen Preisträgerin handelt es sich um die Firma Werner Hübner GmbH aus Lüneburg, die als Fräserei und Dreherei Metallteile für andere Unternehmen herstellt.

Dabei handelt es sich zumeist um hochpräzise Spezialteile, etwa für Medizingeräte oder Forschungsprojekte. Von den inzwischen rund 80 Arbeitnehmern wurden 40 im eigenen Betrieb ausgebildet. Darüber hinaus war die Firma Hübner in ihrer Ausbildungsleistung so erfolgreich, dass sie in den vergangenen Jahren allein 5 Bundessieger im Leistungswettbewerb für die Fachrichtung Frästechnik stellte. 

Die zweite Preisträgerin ist die Firma Fior & Gentz GmbH, ebenfalls aus Lüneburg. Sie hat besondere Gelenksysteme für Beinorthesen entwickelt, die es gelähmten Menschen ermöglichen, mit einem nahezu natürlichen Gangbild wieder zu laufen. Durch eine entsprechende, inzwischen elektronisch gesteuerte Mechanik, entriegeln diese Gelenke, um das Bein zu beugen und verriegeln sich automatisch, um beim Auftreten das Bein in gestreckter Stellung zu halten. Eingesetzt werden diese Orthesen insbesondere bei Menschen mit einer Kinder- oder Querschnittslähmung sowie bei Lähmungserscheinungen nach einem Schlaganfall.

Herauszuheben ist bei diesem hochinnovativen Preisträger, dass es sich nicht um einen großen medizintechnischen Konzern handelt, sondern um einen mittelständischen Familienbetrieb mit rund 40 Arbeitnehmern hier in unserer Region Nordostniedersachsen.

Dotiert waren die diesjährigen Ausbildungs- und Innovationspreise 2011 mit jeweils 3.000,00 EUR.

2010

Innovations- und Ausbildungspreis 2010

Wie in den vergangenen Jahren hat die Stiftung unseres Arbeitgeber-verbandes auch dieses Jahr am 09. November 2010 in einer Feierstunde im Wasserturm in Lüneburg, zu der neben allen Mitgliedern des Verbandes auch Vertreter aus Wirtschaft und Politik eingeladen waren, ihren diesjährigen Ausbildungs- und Innovationspreis 2010 verliehen.

In diesem Jahr gab es mit der Hauptschule Stadtmitte, Lüneburg und der LAP GmbH Laserapplikationen gleich zwei Preisträger. Dabei hat unsere Stiftung mit der Hauptschule Stadtmitte in Lüneburg erstmals eine Schule ausgezeichnet. Als modellhafte Ganztagsschule leistet die HS Stadtmitte nicht nur den normalen Unterricht, sondern fördert am Nachmittag mit über 40 Arbeitsgemeinschaften die sozialen Kompetenzen der Schüler und stärkt sie in ihren individuellen Fähigkeiten.

Dabei übernehmen die Schüler als Führer von Touristen im Wasserturm, aber auch mit einem Catering-Betrieb sowie mit einem eigenen Kiosk und einer Schulbücherei persönliche und wirtschaftliche Verantwortung. Zudem beginnt die HS Stadtmitte bereits in der 7. Klasse mit einer konsequenten und vielseitigen Berufsorientierung, die im letzten Jahr dazu geführt hat, dass rd. 70 % der Hauptschüler in eine ungeförderte Berufsausbildung eingetreten sind.

Bei der Firma LAP aus Lüneburg handelt es sich um ein absolutes Hochtechnologie-Unternehmen, das im Bereich der Lasertechnik auf verschiedenen Anwendungsfeldern tätig ist und hier jeweils zu den Marktführern gehört. Zum einen stellt sie Positionierungs- und Ausrichtungssysteme mit Lasern her, die insbesondere im Bereich der Medizintechnik und hier beispielsweise bei Computertomographen eingesetzt werden. Als weiteres Geschäftsfeld wurde die Möglichkeit des Lasers für das berührungslose Messen in der Industrie genutzt und Systeme entwickelt, mit denen beispielsweise glühender Stahl während der Produktion in Echtzeit auf seine Stärke vermessen werden kann. Marktführend ist die Firma LAP hier im Bereich des Vermessens von Rundstahl und Drähten. Als neuestes Geschäftsfeld wurde die Laserproduktion für 3D-Anwendungen (gewölbte Flächen) entwickelt. Hier werden Laser zur Positionierung wie Schablonen genutzt, um beispielsweise im Flugzeugbau (Airbus) oder bei der Herstellung von Flügeln von Windkraftanlagen Kohlefasermatten bzw. GFK-Matten auch auf runden Werkteilen richtig zu positionieren.

Dotiert waren die diesjährigen Ausbildungs- und Innovationspreise 2010 mit jeweils 3.000,00 EUR.

2009

Innovations- und Ausbildungspreis 2009

Auch in diesem Jahr hat die Stiftung unseres Arbeitgeberverbandes am 03. November 2009 in einer Feierstunde, zu der neben allen Mitgliedern des Verbandes auch Vertreter aus der Wirtschaft und Politik geladen waren, ihren diesjährigen Ausbildungs- und Innovationspreis 2009 verliehen. 

Gewinner und Preisträger in diesem Jahr ist die Firma CLAGE GmbH aus Lüneburg. Entsprechend der Zielsetzung unserer Stiftung handelt es sich bei der Firma CLAGE GmbH um ein typisches mittelständisches Familienunternehmen aus unserer Region Nordostniedersachsen, das sich auf die Entwicklung,

Herstellung und den Vertrieb von Durchlauferhitzern für die Warmwasseraufbereitung spezialisiert hat. Maßgeblich für die Entscheidung unseres Stiftungsrates war dabei die Tatsache, dass die Firma CLAGE ihre Produkte nicht nur in Deutschland entwickelt, sondern auch hier am Standort in Lüneburg produziert. Mit der selbst entwickelten Elektronik zur Steuerung der Durchlauferhitzer und der Warmwassertemperatur ist die Firma CLAGE ein höchst innovatives Unternehmen, das damit die Forderungen aus Politik und Gesellschaft erfüllt, mit Hochtechnologie am Standort Deutschland Arbeitsplätze und -wachstum zu schaffen.

Dotiert war der diesjährige Ausbildungs- und Innovationspreis 2009 mit 4.000,00 EUR.

2008

Innovations- und Ausbildungspreis 2008

In diesem Jahr hat die Stiftung unseres Arbeitgeberverbandes am 04. November 2008 ihren diesjährigen Ausbildungs- und Innovationspreis verliehen. Gewinner und Preisträger ist in diesem Jahr die Firma Röders GmbH aus Soltau.

Entsprechend der mit unserer Stiftung verfolgten Zielsetzung handelt es sich bei der Firma Röders GmbH um ein mittelständisches Familienunternehmen, das bereits in der 6. Generation seit über 200 Jahren in Soltau tätig ist. Als Zinngießerei gegründet, hat sich das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten zu einem hochmodernen und äußerst innovativen Maschinenbauer gewandelt. Nachdem aus den Zinnformen Blasformen für P.E.T.-Flaschen entwickelt wurden, baut das Unternehmen nunmehr auch die Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen (HSC), die insbesondere zur Herstellung von Formen aller Art eingesetzt werden können. Aufgrund der selbstentwickelten innovativen Maschinensteuerung gehört das Unternehmen heute zu den Weltmarktführern in diesem Bereich. Darüber hinaus ist die Röders GmbH mit einer Ausbildungsquote von rund 15 % zudem besonders ausbildungsstark, wobei auch verschiedene neue Formen der dualen Ausbildung beschritten werden.

Anerkennungspreis 2008

Einen Sonderpreis hat unsere Stiftung dem C.A.T. Kommunikation und Technologie e.V. verliehen. Dieser in Celle ansässige Ausbildungsträger hat unter der maßgeblichen Leitung seines Gründers und Vorsitzenden, Herrn Albert von der Kammer, aus der ehemaligen und stillgelegten Ausbildungswerkstatt der Firma Telefunken heraus eine duale Ausbildung im Bereich der Technik aufgebaut. Im Rahmen dieser dualen Ausbildung wird eine technische Ausbildung (z.B. Mechatroniker) mit einem technischen Studium verbunden. Die danach sowohl

praktisch als theoretisch qualifizierten Absolventen sind in ganz besonderer Weise für den Einsatz in den Betrieben und insbesondere in Projekten geeignet.

Damit machen beide Preisträger beispielhaft deutlich, dass auch in unserer Region Nordostniedersachsen eine hervorragende Ausbildungsarbeit geleistet wird und in vielen Unternehmen eine große Innovationskraft steckt. Dies gilt gerade auch für unsere klein- und mittelständischen Unternehmen.

2007

Innovations- und Ausbildungspreis 2007

Am 06. Dezember 2007 hat die Stiftung unseres Arbeitgeberverbandes ihren Ausbildungs- und Innovationspreis verliehen. Dabei wurde der Preis in diesem Jahr erstmals geteilt und an zwei Preisträger vergeben. Die Gewinner des Ausbildungs- und Inno-vationspreises 2007 sind zum einen der Ausbildungsverbund Celle e.V. und zum anderen die Firma Butting GmbH & Co. KG aus Knesebeck. Für den Stiftungsrat war bei seiner Entscheidung ausschlaggebend, dass es der Ausbildungsverbund Celle e.V. innerhalb eines Zeitraums von nahezu 9 Jahren geschafft hat, rd. 630 Auszubildende mit seinen Mitgliedern in eine duale Berufs-ausbildung aufzunehmen.

Derzeit werden im Ausbildungsverbund 230 Auszubildende beschäftigt. Damit ist der Ausbildungsverbund Celle der größte Ausbildungsbetrieb im Celler Raum. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die weitere Tatsache, dass die Arbeit des Verbundes im Wesentlichen von der Geschäftsführerin, Frau Ursula Seevogel, mit nur zwei weiteren Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle geleistet wird.

Bei der Firma Butting aus Knesebeck war für den Stiftungsrat von ausschlaggebender Bedeutung, dass diese zum einen äußerst innovativ im Bereich der Herstellung von Edelstahlrohren tätig ist und hier insbesondere ein Bimetallrohr (BUBI-Rohr) entwickelt hat, das mechanisch unter Druck aus einem äußeren Stahlrohr und einem eingeschobenen Edelstahlrohr hergestellt und weltweit vertrieben wird. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch in besonderer Weise der Ausbildung verbunden. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf die rd. 100 Auszubildenden des Unternehmens, sondern insbesondere auch für die eigens gegründete Butting-Akademie, die sowohl für die Mitarbeiter des Unternehmens als auch für die Bevölkerung der Region ein breites Spektrum an Fortbildungsangeboten bereithält. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen mit einer "Power-Woche" auch die umliegenden Hauptschulen und die dortigen Hauptschüler bei der Berufsorientierung und Berufswahl.

Beide Preisträger machen beispielhaft deutlich, dass auch in unserer Region Nordostniedersachsen eine hervorragende Ausbildungsarbeit geleistet wird und in vielen Unternehmen eine große Innovationskraft steckt. Dies gilt gerade auch für unsere klein- und mittelständischen Unternehmen.

2006

Innovations- und Ausbildungspreis 2006

Preisträger des mit 3.000 EUR dotierten Ausbildungs- und Innovationspreises 2006 ist das Autohaus Kuhn + Witte aus Jesteburg.

Ausschlaggebend für die Vergabeentscheidung des Stiftungsrates war die herausragende Ausbildungsleistung unserer diesjährigen Preisträgerin. Bei einer Beschäftigtenzahl von 130 wurden von der Firma Kuhn + Witte allein in diesem Jahr 15 Auszubildende eingestellt, so dass das Unternehmen in diesem Jahr auf eine Gesamtzahl der Auszubildenden von 33 kommt. Dies ist eine Ausbildungsquote von über 25 Prozent. Die Firma hat damit in herausragender Weise erneut deutlich gemacht, dass es gerade die klein- und mittelständischen Betriebe in unserer Region sind, die immer wieder die allseits eingeforderte Ausbildungsleistung erbringen.

Anerkennungspreis 2006

Ein mit 1.000 EUR dotierter Anerkennungspreis wurde an die Landeszeitung und den dortigen Redakteur, Herrn Klaus Reschke, verliehen. Mit seiner Ausbildungsplatz-Aktion setzt sich Herr Reschke bereits seit über 10 Jahren mit einer meist ganzseitigen Berichterstattung in nahezu 25 Ausgaben pro Jahr für die Vermittlung von Auszubildenden und die Schaffung von Ausbildungsplätzen ein. Dabei schafft er es jährlich etwa 20 - 30 zusätzliche Ausbildungsstellen einzuwerben, womit er schon über 250 jungen Menschen eine Ausbildungsmöglichkeit geschaffen hat.

Ein weiterer Anerkennungspreis, der ebenfalls mit 1.000 EUR dotiert war, wurde an das Hotel Bergström in Lüneburg vergeben. Maßgeblich war hier zum einen die innovative Entwicklungsleistung, die das Unternehmen durch die Restaurierung eines ganzen Viertels (Wasserviertel) im Rahmen ihrer schrittweisen Erweiterung der Hotelanlage durch die Renovierung immer neuer Gebäude erbracht hat. Darüber hinaus wurden auch der hohe Ausbildungsumfang und die Ausbildungsleistung des Hotels gewürdigt, indem allein in den vergangenen 3 Jahren 11 Auszubildende ihre Prüfung mit Auszeichnung bestanden haben.

2005

Innovations- und Ausbildungspreis 2005

Der Preisträger des Ausbildungs- und Innovationspreises 2005 ist die Firma Laurens Spethmann Holding Seevetal.

Die Wurzeln der Firma liegen im Teevertrieb. Es verwundert daher nicht, dass das Unternehmen unseres Preisträgers im Jahr 1907 ausgerechnet in Ostfriesland durch Herrn Laurens Janssen gegründet wurde, wo dieses aromatische Aufgußgetränk kulturell tief verwurzelt ist. Anfang der 50er-Jahre übernahm dann sein Enkel, der ebenfalls den Namen Laurens trägt, das großväterliche Unternehmen. Nach Vorn denkend und planend, verlegte er den Firmensitz in den Hamburger Freihafen. Hier eröffnete sich für ihn nicht nur das Tor zur Welt sondern auch das Tor zum unternehmerischen Erfolg. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Marianne und hohem Engagement bauen sie ihr Unternehmen zu einem national und international erfolgreichen Anbieter in ihrer Sparte auf. Das Familienunternehmen ist heute mit Eigenproduktions- und Vertriebsgesellschaften nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Russland, Spanien und in Großbritannien vertreten, wo es um 16.00 Uhr zum guten Ton gehört, auch die Produkte unseres Preisträgers zu sich zu nehmen. Nur am Rande sei an dieser Stelle erwähnt, dass Kenner behaupten, die Qualität der deutschen Produkte in diesem Marktsegment liege deutlich über jenen in Großbritannien, und dies trotz der bekannten Stunde um 16.00 Uhr.

Während in den ersten Jahren die Produktion von Handelsmarken das Geschäft prägt, geht das Unternehmen Ende der 60er-Jahre den ersten Schritt in Richtung Markenartikel. Dabei folgt der Enkel seiner unternehmerischen Intuition und kreiert die Marke MILFORD. 1988 wird die Ostfriesischen Traditionsmarke OnnO Behrends erworben, 2 Jahre später kommt die renommierte Marke Meßmer dazu. Parallel entwickelt sich in den 80er-Jahren mit den Marken Veelmann und HUXOL ein zweites Geschäftsfeld im Bereich der gesunden Ernährung. Krönender Abschluß ist im Jahre 1996 der Erwerb der Marke SCHNEEKOPPE, mit dem die gesunde Ernährung nunmehr als zweites Standbein in der Unternehmensstruktur fest verankert wird. Mit der Beteiligung an dem Cerealienhersteller Nordgetreide GmbH & Co. KG und der Gründung der Kornline Vertriebs GmbH wird schließlich das dritte Standbein geschaffen, der Vertrieb von Cerealien.

So beschäftigt dieses Unternehmen nunmehr allein in Deutschland 1.200 Mitarbeiter und international weitere 400 Mitarbeiter. Der Umsatz betrug im Jahre 2004 560 Mio. Euro.

Derart sicher auf drei Beinen stehend, konnte der Enkel Laurens die Geschicke seines Unternehmens nunmehr in die Hände der Urenkel Jochen und Michael legen. Doch sie sind es nicht allein, die das Unternehmen führen.

An dieser Stelle ist im Hinblick auf die betriebliche Ausbildung, der unser Preis gilt, festzustellen, dass viele Unternehmen sowohl die mangelnde Ausbildungsfähigkeit als auch die fehlende Ausbildungsreife und Leistungsbereitschaft der Schulabgänger und jungen Menschen beklagen. Dies spiegelt sich dann eben auch in einer hohen Zahl sozialhilfebedürftiger Jugendlicher wieder, die ohne Berufsausbildung geblieben sind. Deren berufliche Perspektive stellt sich bereits am Anfang als düster dar, obwohl das berufliche Leben eigentlich noch vor ihnen liegt.

An dieser Stelle hat unser Preisträger nach einem grundsätzlich neuen Lösungsansatz gesucht und diesen, für einen mittelständischen Familienbetrieb typisch, konsequent und kurzfristig umgesetzt. Hier kommt nun das dritte Vorstandsmiglied unseres Preisträgers ins Spiel. Es war Herr Andreas Buß, der das Projekt initiiert und gemeinsam mit Frau Claudia Kruse umgesetzt hat. Den Anstoß gab zum einen die Diskussion um den Ausbildungspakt. Sie hat das Unternehmen zu der Entscheidung bewogen, hier selbst etwas tun zu wollen. Anstoß war aber auch die Erkenntnis, dass nicht sämtliche Arbeiten, die dem wirtschaftlichen Zeitgeist entsprechend outgesourct und fremd vergeben wurden, am Ende besser für das Unternehmen erledigt werden. Dritter Stein des Anstoßes war schließlich der Umstand, dass mit Herrn Kaminski vom Landkreis Harburg ein Vertreter des zuständigen Sozialhilfeträgers für drei Monate im Unternehmen unseres Preisträgers hospitierte, dem die Situation der sozialhifebedürfti-gen Jugendlichen ohne Berufsausbildung durch seine tägliche Arbeit bekannt war.

Diese Fäden hat unser Preisträger - und hier Herr Buß - zusammengeführt und in einem grundsätzlich neuen und innovativen Ausbildungsansatz umgesetzt. Im Sinne der bereits dargestellten Unternehmensgrundsätze hat unser Preisträger für sich die Entscheidung getroffen, nicht weiter zu klagen, sondern gerade den Jugendlichen eine Ausbildungschance zu geben, die bereits beim Sozialamt ohne Perspektive auf einen Berufsabschluss gestrandet waren. Unser Preisträger hat somit gezielt und ausschließlich die Jugendlichen für eine Ausbildung gesucht, die andere nicht mehr ausbilden wollen.

In einem weiteren Schritt hat unser Preisträger mit der Logistik einen Wirtschafts-bereich für sein Ausbildungsprojekt ausgewählt, der für die betroffenen Jugendlichen eine leistungsgerechte Ausbildung ermöglicht und ihnen gerade im Hinblick auf die Wirtschaftsmetropole Hamburg und den Umschlagbetrieb Hafen eine berufliche Perspektive bietet. Dazu hat unser Preisträger das sog. Display-Geschäft, das bisher von Fremdfirmen und Zeitpersonal erledigt wurde, zurück in das Unternehmen geholt. Insourcing statt Outsourcing.

Unser Preisträger ist jedoch noch einen Schritt weiter gegangen. Speziell für diese logistische Aufgabe, bei der für den Verkauf im Einzelhandel entsprechend den Kundenwünschen verschiedene Produkte in zum teil repräsentativen Verpackungen und Kartons neu zusammengestellt werden, hat er ein neues Lager gesucht. Dabei hat er auch darauf geachtet, dass dieser Betrieb für die sozialhilfebedürftigen Auszubildenden gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, da diese in der Regel nicht über eigene Fahrzeuge verfügen. Dieses Lager mit den entsprechenden Sozial- und Schulungsräumen hat unser Preisträger dann in Seevetal/Meckelfeld gefunden und angemietet.

Schließlich wurde von unserem Preisträger für diesen neuen Weg der Ausbildung eigens eine Ausbildungsgesellschaft gegründet. Und so fiel zum 1. April 2004 der Startschuss für die neue Zukunft durch Ausbildung GmbH.

Begonnen wurde mit 15 Jugendlichen und jungen Frauen und Männern im Alter von 17 bis 27 Jahren. Entsprechend der Projektidee wurden durch den Landkreis ausschließlich Sozialhilfeempfänger ohne Berufsausbildung verschiedenster Nationalitäten ausgewählt. Diese wurden zunächst in einem Praktikum an die Ausbildung herangeführt.

Dazu stellte unser Preisträger mit Herrn Rolf Vesper eigens einen gelernten Speditionskaufmann als Lagerleiter und Ausbilder ein. Damit jedoch nicht genug. Mit Herrn Aziz Avci, der aus der Türkei kommt, wurde noch ein weiterer praktischer Ausbilder in den Betrieb übernommen, der sich insbesondere um die Betreuung der ausländischen Auszubildenden kümmert und Ihnen als besonderer Ansprechpartner zur Verfügung steht. So hatten bis zum 31. August 2004 insgesamt 25 Praktikanten die Möglichkeit, die Tätigkeiten und Abläufe in einem Lager kennen zu lernen. Zum 1. September 2004 wurden dann insgesamt 15 Auszubildende in die Ausbildung zum Fachlageristen oder zur Fachkraft für Lagerlogistik übernommen. Gerade die praxisorientierte und nur 2-jährige Ausbildung zum Fachlageristen bietet den in das Projekt aufgenommenen jungen Menschen die Chance, mit ihren Fähigkeiten einen Berufsabschluss zu erwerben, der sie befähigt, künftig ihren Lebensunterhalt selbständig zu verdienen. Die besonders qualifizierten Jugendlichen haben auch noch die Möglichkeit, mit einer um ein Jahr verlängerten Ausbildung den Berufsabschluss der Fachkraft für Lagerlogistik zu erreichen, soweit sie nicht bereits von Beginn an diesen Ausbildungsweg eingeschlagen haben.

Unser Preisträger wäre jedoch nicht zu unserem Preisträger geworden, wenn er es bei diesen Schritten belassen hätte. Vielmehr möchte er mit diesem Projekt sicherstellen, dass die Jugendlichen auch wirklich erfolgreich ihre Ausbildung abschließen. Und so werden die Jugendlichen neben der Berufsschule auch noch betriebsintern wöchentlich mindestens 2 Stunden geschult und weitergebildet. Hierzu gehört es u.a., dass sie zu konkreten Themen aus dem Bereich der Logistik, sei es der Umgang mit Gefahrgütern und die Einlagerung von Gütern, vor der gesamten Gruppe Vorträge halten. Damit soll den Jugendlichen auch die Chance zur persönlichen Fortentwicklung gegeben und eine Hilfestellung geleistet werden, um auch psychologisch aus ihrer Situation als Sozialhilfeempfänger herauszutreten. Zu dieser persönlichen Weiterentwicklung gehört es auch, dass immer ein Auszubildender im Wechsel für eine Woche die Aufgabe des Vorarbeiters übernimmt. Ihm obliegt damit die Verantwortung, die eigenen Kollegen zur ordnungsgemäßen Erfüllung ihrer Aufgaben anzuhalten und die geleistete Arbeit zu kontrollieren. Auch dies soll den Jugendlichen die Chance geben, in ihrer Aufgabe zu wachsen und künftig auch für ihr privates Leben Verantwortung zu übernehmen.

So wie die Ausbildung der Jugendlichen damit von Nachhaltigkeit getragen wird, ist in gleicher Weise auch unser Preisträger bereit, das von ihm begonnene Projekt nachhaltig fortzuführen und sicherzustellen. Deshalb wurden auch in diesem Jahr zum 1. September 2005 nach vorangegangenen Praktika 11 neue Jugendliche in eine Berufsausbildung zum ?Fachlageristen? aufgenommen. Auch diese jungen Menschen wurden aus dem sog. Kreis der Schwervermittelbaren rekrutiert. Um auch für sie eine fachlich kompetente und nachhaltige Ausbildung sicherzustellen, hat unser Preisträger mit Herrn Michael Schneider zum Mai dieses Jahres einen weiteren dritten Ausbilder eingestellt. Dabei ist unser Preisträger auch in dieser Situation seiner Projektidee treu geblieben. Herr Schneider musste eine lange Zeit der Arbeitslosigkeit überbrücken und hat in seiner Jugend keinen Ausbildungsabschluss erworben. Dafür hat er Jahrzehnte im Lagerbereich gearbeitet und war sogar als Lagerleiter tätig. Von dieser praktischen Berufs- und Lebenserfahrung können nunmehr auch die insgesamt 26 Auszubildenden profitieren.

Um diesen persönlichen Profit zu erhöhen, bildet unser Preisträger die Auszubildenden auch noch für 2 Monate in seinem Hochregallager in Buchholz aus. Zudem wurden für die Auszubildenden PC-Arbeitsplätze im Schulungsraum eingerichtet, damit sie die in der heutigen Zeit erforderlichen Grundkenntnisse in den EDV-Standardprogrammen erlernen. Insofern sind sie gehalten, auch ihre Berichtshefte auf der EDV zu führen.

Mit dem Projekt Zukunft durch Ausbildung hat unser diesjähriger Preisträger vorbildhaft unter Beweis gestellt, dass es trotz des allseits um sich greifenden Wehklagens in unserer Gesellschaft möglich ist, basierend auf einem soliden Firmenfundament und getragen von der Entscheidungsfreiheit und dem Mut eines mittelständischen Familienunternehmens durch faktisches Handeln die Dinge zu ändern und zu einem Besseren zu wenden. So besteht für die bisher 26 Auszubildenden der ersten beiden Jahrgänge die reale Chance, trotz ihrer schlechten Startsituation nunmehr doch noch einen Berufsschulabschluss zu erwerben, der sie mit ausbildungsbegleitenden Maßnahmen in die Lage versetzen wird, künftig selbständig ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihr eigenes Leben zu gestalten. Es zeichnet unseren Preisträger aus, dass er mit dem Projekte Zukunft durch Ausbildung dort beginnt und neu ansetzt, wo die Gesellschaft Jugendliche und Heranwachsende als aussichtslose Fälle zurückgelassen hat. Dieser neue und innovative Ansatz verdient es nach der einstimmi-gen Auffassung unseres Stiftungsrates mit dem Innovations- und Ausbildungspreis 2005 ausgezeichnet zu werden und ihm die gebührende öffentliche Anerkennung zu schenken

Anerkennungspreis 2005

Der Anerkennungspreis 2005 konnte an Herrn Hans-Georg Röhlke vergeben werden. Der langjährige Innungsmeister kann auf hervorragende Leistungen in seinem Betrieb zurückblicken.

Im Jahre 1941, also im 2. Weltkrieg unter ungünstigsten Bedingungen gegründet, befindet sich die Firma nach wie vor in den Händen der Familie, und zwar nunmehr in Kürze in der 3. Generation. Trotz tiefer Krisen, auch im Handwerk zeichnet sich die Firma durch eine konstante Mitarbeiterzahl aus von 30 Beschäftigten und hiervon 8 Auszubildende.

Auch hier zeigen sich in besonderer Weise die Leistungen des Handwerks in der Ausbildung. Wenn wir in der Großindustrie eine Ausbildungsquote von 1 % oder 2 % haben, sehen wir hier sage und schreibe 35 %.

Die Firma hat bislang 118 junge Menschen erfolgreich ausgebildet, hiervon mit Dominik Riecke einen 3. Bundessieger.

Als Ausbildungsberufe stellen wir fest:
- Gas- und Wasserinstallateur
- Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
- Bürokauffrau

Fort- und Weiterbildung steht hoch im Kurs:
- Erneuerbare Energien
- Brennwerttechnik
- Solartechnik
- Umweltschutz
- Betriebswirtschaft
- EDV

Der Betrieb war im Handwerk stets ein Vordenker. So erfolgte bereits im Jahre 1961 eine Vorfabrikation im Rohrleitungsbau.

Rohrleitungssysteme werden also bereits unter optimalen Arbeitsbedingungen in der betrieblichen Werkstatt vorfabriziert.

1993 wurde eine Fabrikation von SanitärInstallationszellen aufgenommen. Auch hier erfolgt also eine Vorfabrikation in der Werkstatt.

1975 dann die betriebliche Neuausrichtung hin zu umfangreichen Dienstleistungen im ausgeübten Handwerk. Hierzu dient ein Fuhrpark von 14 Funk-Kundendienstfahrzeugen.

Besonders ist zu erwähnen die bei einer derartigen relativ kleinen Betriebsgröße absolut außergewöhnliche Einrichtung einer eigenen Lehrwerkstatt im Jahre 1993 mit einem damaligen Aufwand von ca. 90.000 DM.

Diese Lehrwerkstatt, die auch heute noch die Ausbildungszelle ist, bietet optimale Voraussetzungen, um alles Notwendige der handwerklichen Tätigkeiten unter Laborbedingungen zu erlernen. Laborbedingungen hier als ständige Anleitung und Kontrolle.

Dieses bietet Gewähr für optimale Leistungen des Betriebes in den Schwerpunkten:

Installation von sanitären Anlagen und Heizungen, Solartechnik,
Blechklempnerei, Gaswasserinstallationen und
die damit zusammenhängenden Kundendienste.

Die diesjährige Auszeichnung von Herrn Hans-Georg Röhlke ist nicht die erste und wird sicher auch nicht die letzte sein.

1995 erfolgte die Auszeichnung durch den damaligen Bundespräsidenten, Roman Herzog, in Berlin als besonderer Förderer der beruflichen Bildung.

2001 wurde der Ehrentaler in Gold des Lüneburger Handwerks verliehen.

2003 das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens.

2004 die Würdigung Lebensleistung Ausbildung durch den Niedersächsischen Wirtschaftsminister

und im Jahre 2005:
Die Auszeichnung für besondere Leistungen in Innovation und Aus- und Weiterbildung durch unsere Stiftung

2004

Innovations- und Ausbildungspreis 2004

Träger des Innovations- und Ausbildungspreises 2004 ist die Firma Horst Witte aus Barskamp. Herr Horst Witte und seine Ehefrau (im Bild rechts) begannen am 01.07.1969 in der ehemaligen Dorfschmiede in Barskamp mit der Lohnfertigung von Teilen für das europäische Großraumflugzeug Airbus sowie für die Trägerrakete Ariane und deren Vorläufer Europa-Rakete. Der erste Mitarbeiter war ein ehemaliger Landwirt, der durch Horst Witte zum Universalfräser umgeschult wurde und die Prüfung mit Auszeichnung bestand.

In der Folgezeit wurden Trägerrahmen für ein geheimes Raumfahrtprojekt sowie extrem dünnwandige Teile für Giotto-Satelliten hergestellt, was nur aufgrund des bei Herrn Horst Witte vorhandenen Know-hows möglich war. Es folgten weitere Aufträge sowie erste Eigenentwicklungen, die die Firma Horst Witte weiter expandieren ließen, was zwischenzeitlich zur Gründung von Tochterfirmen in Singapur, Chihuahua und Atlanta geführt hat. Allein in Barskamp werden zur Zeit 155 hoch qualifizierte Mitarbeiter, davon 10 Auszubildende, beschäftigt.

Die Devise für Horst Witte war und ist es, dem Wettbewerb möglichst um eine Armlänge voraus zu sein und diese Innovationen auch durch Patente abzusichern. Insgesamt verfügt Herr Horst Witte zwischenzeitlich über mehr als 100 Patente und Schutzrechte.

Neben der Innovation war das besondere Augenmerk von Herrn Horst Witte von Anfang an auf die Ausbildung gerichtet. Mehr als 100 Auszubildende haben ihren hoch qualifizierten beruflichen Weg im Hause Witte begonnen, wobei diese Ausbildung so gut wie immer auch zu einer Übernahme nach bestandener Prüfung führte und führt. Ebenso gehört die ständige Weiterbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Selbstverständlichkeit im Hause Witte. So werden derzeit 6 junge Männer finanziell durch die Firma Horst Witte unterstützt, um die Meisterschule zu besuchen. Entsprechend dieser Firmenphilosophie liegt die Fluktuation im Hause Witte praktisch bei Null.

Dies alles erfüllt die Kriterien der Preisvergabe in so hervorragender Weise, daß Herr Horst Witte als Erster mit dem Innovations- und Ausbildungspreis der Stiftung des Arbeitgeberverbandes Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V. ausgezeichnet wurde.

Anerkennungspreis 2004

Als erste Trägerin des Anerkennungspreises 2004 konnte Frau Heidrun Tacke als Inhaberin des Modeateliers Tacke in Hützel ausgezeichnet werden. Frau Tacke fühlte sich bereits als kleines Mädchen magisch von Nadel, Faden und Stoffresten angezogen. Später erkannte dann eine Handarbeitslehrerin das Talent der jungen Schülerin und gab die Empfehlung ab, sich als Schneiderin selbständig zu machen.

Der Ausbildung in einer Maßschneiderei folgten Meisterschule, Direktricenausbildung, Kunstunterricht, aber auch Buchhaltung und Recht. Nach Erlangen des Meisterbriefes folgte eine Tätigkeit als Schnittdirektrice im Heinrich Bauer Verlag für die Zeitschrift Neue Mode als Schnittzeichnerin.

Nach einer längeren Familienphase folgte schließlich am 01.10.1983 eine Gewerbeanmeldung. Hieraus entwickelte sich das Modeatelier Tacke in Hützel bei Bispingen in der Lüneburger Heide.

Das Besondere an diesem Modeatelier ist, daß sofort mit Aufnahme der selbständigen Tätigkeit durch die Inhaberin, Frau Tacke, auch mit der Ausbildung des Nachwuchses begonnen wurde. Bis heute hat es dabei keinerlei Unterbrechung gegeben, zeitweise sind sogar zwei Auszubildende parallel ausgebildet worden, wobei die Prüfungsergebnisse im Praktischen durchweg bei der Note gut oder sehr gut gelegen haben.

Dementsprechend haben die ehemaligen Auszubildenden des Modeateliers Tacke bei Leistungswettbewerben immer gut abgeschnitten. So sind bei den Landessiegern bislang fünf 1. Plätze und beim Leistungswettbewerb auf Bundesebene bislang je ein 1., 3., 4., 5. und 6. Platz erreicht worden. Auch die diesjährig fertig gewordene Auszubildende hat im Leistungswettbewerb innerhalb der Kammerregion den 1. Platz erreicht, so daß auch hier wieder mit guten Leistungen auf Landes- und Bundesebene gerechnet werden kann.

Die Preisträgerin des diesjährigen Anerkennungspreises, Frau Tacke, ist mithin der lebende Beweis dafür, daß Klein- und Kleinstbetriebe ganz Hervorragendes in der dualen Ausbildung leisten, wobei diese Ausbildungsleistung eine persönliche, echte, meisterliche Leistung ist, die die in besonderer Weise vorhandene Bereitschaft aber auch Fähigkeit voraussetzt, sein eigenes Können und Wissen weiterzugeben. Dieses hat Frau Tacke in vorbildlicher Weise getan und sich mithin als würdige Preisträgerin erwiesen

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Bernd Wiechel
Rechtsanwalt und
Hauptgeschäftsführer
Telefon: 04131 / 87212-13
E-Mail: bwiechel@av-lueneburg.de

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