
Stiftung & Soziales
Stiftung - Ziele
Anläßlich des 100-jährigen Jubiläums der Gründung des
Arbeitgeberverbandes wurde eine Stiftung ins Leben gerufen, deren
Ziel es ist, Ausbildungs- und Innovationsleistungen durch jährliche
Auszeichnungen zu fördern.
Als exportorientierte und rohstoffarme Wirtschaftsnation stehen wir
im zunehmenden europäischen und internationalen Wettbewerb. Gut
ausgebildete Mitarbeiter und innovative Produktionsverfahren bilden
dabei die Schlüsselkriterien für den unter-nehmerischen und
wirtschaftlichen Erfolg.
Daher sollen besondere Leistungen auf diesem Gebiet durch unsere
jährliche Auszeichnung gefördert werden.
Als Stiftung eines regionalen Verbandes ist es für uns von
besonderer Bedeutung, insbesondere die Leistungen von Klein- und
mittelständischen Betrieben zu honorieren und ihre herausragenden
Leistungen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Preisträger
2011
Innovations- und Ausbildungspreis 2011

Am Dienstag, den 01. November 2011, konnte die Stiftung des
Arbeitgeberverbandes Lüneburg-Nordostniedersachsen erneut zwei
mittelständische Familienunternehmen aus unserer Region für Ihre
herausragende Ausbildungs- und Innovationsleistung auszeichnen.
Bei der einen Preisträgerin handelt es sich um die Firma Werner
Hübner GmbH aus Lüneburg, die als Fräserei und Dreherei Metallteile
für andere Unternehmen herstellt.
Dabei handelt es sich zumeist um hochpräzise Spezialteile, etwa für
Medizingeräte oder Forschungsprojekte. Von den inzwischen rund 80
Arbeitnehmern wurden 40 im eigenen Betrieb ausgebildet. Darüber
hinaus war die Firma Hübner in ihrer Ausbildungsleistung so
erfolgreich, dass sie in den vergangenen Jahren allein 5
Bundessieger im Leistungswettbewerb für die Fachrichtung
Frästechnik stellte.
Die zweite Preisträgerin ist die Firma Fior & Gentz GmbH,
ebenfalls aus Lüneburg. Sie hat besondere Gelenksysteme für
Beinorthesen entwickelt, die es gelähmten Menschen ermöglichen, mit
einem nahezu natürlichen Gangbild wieder zu laufen. Durch eine
entsprechende, inzwischen elektronisch gesteuerte Mechanik,
entriegeln diese Gelenke, um das Bein zu beugen und verriegeln sich
automatisch, um beim Auftreten das Bein in gestreckter Stellung zu
halten. Eingesetzt werden diese Orthesen insbesondere bei Menschen
mit einer Kinder- oder Querschnittslähmung sowie bei
Lähmungserscheinungen nach einem Schlaganfall.
Herauszuheben ist bei diesem hochinnovativen Preisträger, dass es
sich nicht um einen großen medizintechnischen Konzern handelt,
sondern um einen mittelständischen Familienbetrieb mit rund 40
Arbeitnehmern hier in unserer Region Nordostniedersachsen.
Dotiert waren die diesjährigen Ausbildungs- und Innovationspreise
2011 mit jeweils 3.000,00 EUR.
2010
Innovations- und Ausbildungspreis 2010

Wie in den vergangenen Jahren hat die Stiftung unseres
Arbeitgeber-verbandes auch dieses Jahr am 09. November 2010 in
einer Feierstunde im Wasserturm in Lüneburg, zu der neben allen
Mitgliedern des Verbandes auch Vertreter aus Wirtschaft und Politik
eingeladen waren, ihren diesjährigen Ausbildungs- und
Innovationspreis 2010 verliehen.
In diesem Jahr gab es mit der Hauptschule Stadtmitte, Lüneburg und
der LAP GmbH Laserapplikationen gleich zwei Preisträger. Dabei hat
unsere Stiftung mit der Hauptschule Stadtmitte in Lüneburg erstmals
eine Schule ausgezeichnet. Als modellhafte Ganztagsschule leistet
die HS Stadtmitte nicht nur den normalen Unterricht, sondern
fördert am Nachmittag mit über 40 Arbeitsgemeinschaften die
sozialen Kompetenzen der Schüler und stärkt sie in ihren
individuellen Fähigkeiten.
Dabei übernehmen die Schüler als Führer von Touristen im
Wasserturm, aber auch mit einem Catering-Betrieb sowie mit einem
eigenen Kiosk und einer Schulbücherei persönliche und
wirtschaftliche Verantwortung. Zudem beginnt die HS Stadtmitte
bereits in der 7. Klasse mit einer konsequenten und vielseitigen
Berufsorientierung, die im letzten Jahr dazu geführt hat, dass rd.
70 % der Hauptschüler in eine ungeförderte Berufsausbildung
eingetreten sind.
Bei der Firma LAP aus Lüneburg handelt es sich um ein absolutes
Hochtechnologie-Unternehmen, das im Bereich der Lasertechnik auf
verschiedenen Anwendungsfeldern tätig ist und hier jeweils zu den
Marktführern gehört. Zum einen stellt sie Positionierungs- und
Ausrichtungssysteme mit Lasern her, die insbesondere im Bereich der
Medizintechnik und hier beispielsweise bei Computertomographen
eingesetzt werden. Als weiteres Geschäftsfeld wurde die Möglichkeit
des Lasers für das berührungslose Messen in der Industrie genutzt
und Systeme entwickelt, mit denen beispielsweise glühender Stahl
während der Produktion in Echtzeit auf seine Stärke vermessen
werden kann. Marktführend ist die Firma LAP hier im Bereich des
Vermessens von Rundstahl und Drähten. Als neuestes Geschäftsfeld
wurde die Laserproduktion für 3D-Anwendungen (gewölbte Flächen)
entwickelt. Hier werden Laser zur Positionierung wie Schablonen
genutzt, um beispielsweise im Flugzeugbau (Airbus) oder bei der
Herstellung von Flügeln von Windkraftanlagen Kohlefasermatten bzw.
GFK-Matten auch auf runden Werkteilen richtig zu positionieren.
Dotiert waren die diesjährigen Ausbildungs- und Innovationspreise
2010 mit jeweils 3.000,00 EUR.
2009
Innovations- und Ausbildungspreis 2009

Auch in diesem Jahr hat die Stiftung unseres Arbeitgeberverbandes am 03. November 2009 in einer Feierstunde, zu der neben allen Mitgliedern des Verbandes auch Vertreter aus der Wirtschaft und Politik geladen waren, ihren diesjährigen Ausbildungs- und Innovationspreis 2009 verliehen.
Gewinner und Preisträger in diesem Jahr ist die Firma CLAGE GmbH aus Lüneburg. Entsprechend der Zielsetzung unserer Stiftung handelt es sich bei der Firma CLAGE GmbH um ein typisches mittelständisches Familienunternehmen aus unserer Region Nordostniedersachsen, das sich auf die Entwicklung,
Herstellung und den Vertrieb von Durchlauferhitzern für die Warmwasseraufbereitung spezialisiert hat. Maßgeblich für die Entscheidung unseres Stiftungsrates war dabei die Tatsache, dass die Firma CLAGE ihre Produkte nicht nur in Deutschland entwickelt, sondern auch hier am Standort in Lüneburg produziert. Mit der selbst entwickelten Elektronik zur Steuerung der Durchlauferhitzer und der Warmwassertemperatur ist die Firma CLAGE ein höchst innovatives Unternehmen, das damit die Forderungen aus Politik und Gesellschaft erfüllt, mit Hochtechnologie am Standort Deutschland Arbeitsplätze und -wachstum zu schaffen.
Dotiert war der diesjährige Ausbildungs- und Innovationspreis 2009 mit 4.000,00 EUR.
2008
Innovations- und Ausbildungspreis 2008

In diesem Jahr hat die Stiftung unseres Arbeitgeberverbandes am 04. November 2008 ihren diesjährigen Ausbildungs- und Innovationspreis verliehen. Gewinner und Preisträger ist in diesem Jahr die Firma Röders GmbH aus Soltau.
Entsprechend der mit unserer Stiftung verfolgten Zielsetzung handelt es sich bei der Firma Röders GmbH um ein mittelständisches Familienunternehmen, das bereits in der 6. Generation seit über 200 Jahren in Soltau tätig ist. Als Zinngießerei gegründet, hat sich das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten zu einem hochmodernen und äußerst innovativen Maschinenbauer gewandelt. Nachdem aus den Zinnformen Blasformen für P.E.T.-Flaschen entwickelt wurden, baut das Unternehmen nunmehr auch die Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen (HSC), die insbesondere zur Herstellung von Formen aller Art eingesetzt werden können. Aufgrund der selbstentwickelten innovativen Maschinensteuerung gehört das Unternehmen heute zu den Weltmarktführern in diesem Bereich. Darüber hinaus ist die Röders GmbH mit einer Ausbildungsquote von rund 15 % zudem besonders ausbildungsstark, wobei auch verschiedene neue Formen der dualen Ausbildung beschritten werden.
Anerkennungspreis 2008
Einen Sonderpreis hat unsere Stiftung dem C.A.T. Kommunikation und Technologie e.V. verliehen. Dieser in Celle ansässige Ausbildungsträger hat unter der maßgeblichen Leitung seines Gründers und Vorsitzenden, Herrn Albert von der Kammer, aus der ehemaligen und stillgelegten Ausbildungswerkstatt der Firma Telefunken heraus eine duale Ausbildung im Bereich der Technik aufgebaut. Im Rahmen dieser dualen Ausbildung wird eine technische Ausbildung (z.B. Mechatroniker) mit einem technischen Studium verbunden. Die danach sowohl
praktisch als theoretisch qualifizierten Absolventen sind in ganz
besonderer Weise für den Einsatz in den Betrieben und insbesondere
in Projekten geeignet.
Damit machen beide Preisträger beispielhaft deutlich, dass auch in
unserer Region Nordostniedersachsen eine hervorragende
Ausbildungsarbeit geleistet wird und in vielen Unternehmen eine
große Innovationskraft steckt. Dies gilt gerade auch für unsere
klein- und mittelständischen Unternehmen.
2007
Innovations- und Ausbildungspreis 2007

Am 06. Dezember 2007 hat die Stiftung unseres Arbeitgeberverbandes ihren Ausbildungs- und Innovationspreis verliehen. Dabei wurde der Preis in diesem Jahr erstmals geteilt und an zwei Preisträger vergeben. Die Gewinner des Ausbildungs- und Inno-vationspreises 2007 sind zum einen der Ausbildungsverbund Celle e.V. und zum anderen die Firma Butting GmbH & Co. KG aus Knesebeck. Für den Stiftungsrat war bei seiner Entscheidung ausschlaggebend, dass es der Ausbildungsverbund Celle e.V. innerhalb eines Zeitraums von nahezu 9 Jahren geschafft hat, rd. 630 Auszubildende mit seinen Mitgliedern in eine duale Berufs-ausbildung aufzunehmen.
Derzeit werden im Ausbildungsverbund 230 Auszubildende beschäftigt. Damit ist der Ausbildungsverbund Celle der größte Ausbildungsbetrieb im Celler Raum. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die weitere Tatsache, dass die Arbeit des Verbundes im Wesentlichen von der Geschäftsführerin, Frau Ursula Seevogel, mit nur zwei weiteren Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle geleistet wird.
Bei der Firma Butting aus Knesebeck war für den Stiftungsrat von ausschlaggebender Bedeutung, dass diese zum einen äußerst innovativ im Bereich der Herstellung von Edelstahlrohren tätig ist und hier insbesondere ein Bimetallrohr (BUBI-Rohr) entwickelt hat, das mechanisch unter Druck aus einem äußeren Stahlrohr und einem eingeschobenen Edelstahlrohr hergestellt und weltweit vertrieben wird. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch in besonderer Weise der Ausbildung verbunden. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf die rd. 100 Auszubildenden des Unternehmens, sondern insbesondere auch für die eigens gegründete Butting-Akademie, die sowohl für die Mitarbeiter des Unternehmens als auch für die Bevölkerung der Region ein breites Spektrum an Fortbildungsangeboten bereithält. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen mit einer "Power-Woche" auch die umliegenden Hauptschulen und die dortigen Hauptschüler bei der Berufsorientierung und Berufswahl.
Beide Preisträger machen beispielhaft deutlich, dass auch in unserer Region Nordostniedersachsen eine hervorragende Ausbildungsarbeit geleistet wird und in vielen Unternehmen eine große Innovationskraft steckt. Dies gilt gerade auch für unsere klein- und mittelständischen Unternehmen.
2006
Innovations- und Ausbildungspreis 2006

Preisträger des mit 3.000 EUR dotierten Ausbildungs- und Innovationspreises 2006 ist das Autohaus Kuhn + Witte aus Jesteburg.
Ausschlaggebend für die Vergabeentscheidung des Stiftungsrates war die herausragende Ausbildungsleistung unserer diesjährigen Preisträgerin. Bei einer Beschäftigtenzahl von 130 wurden von der Firma Kuhn + Witte allein in diesem Jahr 15 Auszubildende eingestellt, so dass das Unternehmen in diesem Jahr auf eine Gesamtzahl der Auszubildenden von 33 kommt. Dies ist eine Ausbildungsquote von über 25 Prozent. Die Firma hat damit in herausragender Weise erneut deutlich gemacht, dass es gerade die klein- und mittelständischen Betriebe in unserer Region sind, die immer wieder die allseits eingeforderte Ausbildungsleistung erbringen.
Anerkennungspreis 2006
Ein mit 1.000 EUR dotierter Anerkennungspreis wurde an die Landeszeitung und den dortigen Redakteur, Herrn Klaus Reschke, verliehen. Mit seiner Ausbildungsplatz-Aktion setzt sich Herr Reschke bereits seit über 10 Jahren mit einer meist ganzseitigen Berichterstattung in nahezu 25 Ausgaben pro Jahr für die Vermittlung von Auszubildenden und die Schaffung von Ausbildungsplätzen ein. Dabei schafft er es jährlich etwa 20 - 30 zusätzliche Ausbildungsstellen einzuwerben, womit er schon über 250 jungen Menschen eine Ausbildungsmöglichkeit geschaffen hat.
Ein weiterer Anerkennungspreis, der ebenfalls mit 1.000 EUR dotiert war, wurde an das Hotel Bergström in Lüneburg vergeben. Maßgeblich war hier zum einen die innovative Entwicklungsleistung, die das Unternehmen durch die Restaurierung eines ganzen Viertels (Wasserviertel) im Rahmen ihrer schrittweisen Erweiterung der Hotelanlage durch die Renovierung immer neuer Gebäude erbracht hat. Darüber hinaus wurden auch der hohe Ausbildungsumfang und die Ausbildungsleistung des Hotels gewürdigt, indem allein in den vergangenen 3 Jahren 11 Auszubildende ihre Prüfung mit Auszeichnung bestanden haben.
2005
Innovations- und Ausbildungspreis 2005

Der Preisträger des Ausbildungs- und Innovationspreises 2005 ist
die Firma Laurens Spethmann Holding Seevetal.
Die Wurzeln der Firma liegen im Teevertrieb. Es verwundert daher
nicht, dass das Unternehmen unseres Preisträgers im Jahr 1907
ausgerechnet in Ostfriesland durch Herrn Laurens Janssen gegründet
wurde, wo dieses aromatische Aufgußgetränk kulturell tief
verwurzelt ist. Anfang der 50er-Jahre übernahm dann sein Enkel, der
ebenfalls den Namen Laurens trägt, das großväterliche Unternehmen.
Nach Vorn denkend und planend, verlegte er den Firmensitz in den
Hamburger Freihafen. Hier eröffnete sich für ihn nicht nur das Tor
zur Welt sondern auch das Tor zum unternehmerischen Erfolg.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau Marianne und hohem Engagement bauen
sie ihr Unternehmen zu einem national und international
erfolgreichen Anbieter in ihrer Sparte auf. Das Familienunternehmen
ist heute mit Eigenproduktions- und Vertriebsgesellschaften nicht
nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Russland, Spanien
und in Großbritannien vertreten, wo es um 16.00 Uhr zum guten Ton
gehört, auch die Produkte unseres Preisträgers zu sich zu nehmen.
Nur am Rande sei an dieser Stelle erwähnt, dass Kenner behaupten,
die Qualität der deutschen Produkte in diesem Marktsegment liege
deutlich über jenen in Großbritannien, und dies trotz der bekannten
Stunde um 16.00 Uhr.
Während in den ersten Jahren die Produktion von Handelsmarken das
Geschäft prägt, geht das Unternehmen Ende der 60er-Jahre den ersten
Schritt in Richtung Markenartikel. Dabei folgt der Enkel seiner
unternehmerischen Intuition und kreiert die Marke MILFORD. 1988
wird die Ostfriesischen Traditionsmarke OnnO Behrends erworben, 2
Jahre später kommt die renommierte Marke Meßmer dazu. Parallel
entwickelt sich in den 80er-Jahren mit den Marken Veelmann und
HUXOL ein zweites Geschäftsfeld im Bereich der gesunden Ernährung.
Krönender Abschluß ist im Jahre 1996 der Erwerb der Marke
SCHNEEKOPPE, mit dem die gesunde Ernährung nunmehr als zweites
Standbein in der Unternehmensstruktur fest verankert wird. Mit der
Beteiligung an dem Cerealienhersteller Nordgetreide GmbH & Co.
KG und der Gründung der Kornline Vertriebs GmbH wird schließlich
das dritte Standbein geschaffen, der Vertrieb von Cerealien.
So beschäftigt dieses Unternehmen nunmehr allein in Deutschland
1.200 Mitarbeiter und international weitere 400 Mitarbeiter. Der
Umsatz betrug im Jahre 2004 560 Mio. Euro.
Derart sicher auf drei Beinen stehend, konnte der Enkel Laurens die
Geschicke seines Unternehmens nunmehr in die Hände der Urenkel
Jochen und Michael legen. Doch sie sind es nicht allein, die das
Unternehmen führen.
An dieser Stelle ist im Hinblick auf die betriebliche Ausbildung,
der unser Preis gilt, festzustellen, dass viele Unternehmen sowohl
die mangelnde Ausbildungsfähigkeit als auch die fehlende
Ausbildungsreife und Leistungsbereitschaft der Schulabgänger und
jungen Menschen beklagen. Dies spiegelt sich dann eben auch in
einer hohen Zahl sozialhilfebedürftiger Jugendlicher wieder, die
ohne Berufsausbildung geblieben sind. Deren berufliche Perspektive
stellt sich bereits am Anfang als düster dar, obwohl das berufliche
Leben eigentlich noch vor ihnen liegt.
An dieser Stelle hat unser Preisträger nach einem grundsätzlich
neuen Lösungsansatz gesucht und diesen, für einen mittelständischen
Familienbetrieb typisch, konsequent und kurzfristig umgesetzt. Hier
kommt nun das dritte Vorstandsmiglied unseres Preisträgers ins
Spiel. Es war Herr Andreas Buß, der das Projekt initiiert und
gemeinsam mit Frau Claudia Kruse umgesetzt hat. Den Anstoß gab zum
einen die Diskussion um den Ausbildungspakt. Sie hat das
Unternehmen zu der Entscheidung bewogen, hier selbst etwas tun zu
wollen. Anstoß war aber auch die Erkenntnis, dass nicht sämtliche
Arbeiten, die dem wirtschaftlichen Zeitgeist entsprechend
outgesourct und fremd vergeben wurden, am Ende besser für das
Unternehmen erledigt werden. Dritter Stein des Anstoßes war
schließlich der Umstand, dass mit Herrn Kaminski vom Landkreis
Harburg ein Vertreter des zuständigen Sozialhilfeträgers für drei
Monate im Unternehmen unseres Preisträgers hospitierte, dem die
Situation der sozialhifebedürfti-gen Jugendlichen ohne
Berufsausbildung durch seine tägliche Arbeit bekannt war.
Diese Fäden hat unser Preisträger - und hier Herr Buß -
zusammengeführt und in einem grundsätzlich neuen und innovativen
Ausbildungsansatz umgesetzt. Im Sinne der bereits dargestellten
Unternehmensgrundsätze hat unser Preisträger für sich die
Entscheidung getroffen, nicht weiter zu klagen, sondern gerade den
Jugendlichen eine Ausbildungschance zu geben, die bereits beim
Sozialamt ohne Perspektive auf einen Berufsabschluss gestrandet
waren. Unser Preisträger hat somit gezielt und ausschließlich die
Jugendlichen für eine Ausbildung gesucht, die andere nicht mehr
ausbilden wollen.
In einem weiteren Schritt hat unser Preisträger mit der Logistik
einen Wirtschafts-bereich für sein Ausbildungsprojekt ausgewählt,
der für die betroffenen Jugendlichen eine leistungsgerechte
Ausbildung ermöglicht und ihnen gerade im Hinblick auf die
Wirtschaftsmetropole Hamburg und den Umschlagbetrieb Hafen eine
berufliche Perspektive bietet. Dazu hat unser Preisträger das sog.
Display-Geschäft, das bisher von Fremdfirmen und Zeitpersonal
erledigt wurde, zurück in das Unternehmen geholt. Insourcing statt
Outsourcing.
Unser Preisträger ist jedoch noch einen Schritt weiter gegangen. Speziell für diese logistische Aufgabe, bei der für den Verkauf im Einzelhandel entsprechend den Kundenwünschen verschiedene Produkte in zum teil repräsentativen Verpackungen und Kartons neu zusammengestellt werden, hat er ein neues Lager gesucht. Dabei hat er auch darauf geachtet, dass dieser Betrieb für die sozialhilfebedürftigen Auszubildenden gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, da diese in der Regel nicht über eigene Fahrzeuge verfügen. Dieses Lager mit den entsprechenden Sozial- und Schulungsräumen hat unser Preisträger dann in Seevetal/Meckelfeld gefunden und angemietet.
Schließlich wurde von unserem Preisträger für diesen neuen Weg der
Ausbildung eigens eine Ausbildungsgesellschaft gegründet. Und so
fiel zum 1. April 2004 der Startschuss für die neue Zukunft durch
Ausbildung GmbH.
Begonnen wurde mit 15 Jugendlichen und jungen Frauen und Männern im
Alter von 17 bis 27 Jahren. Entsprechend der Projektidee wurden
durch den Landkreis ausschließlich Sozialhilfeempfänger ohne
Berufsausbildung verschiedenster Nationalitäten ausgewählt. Diese
wurden zunächst in einem Praktikum an die Ausbildung herangeführt.
Dazu stellte unser Preisträger mit Herrn Rolf Vesper eigens einen
gelernten Speditionskaufmann als Lagerleiter und Ausbilder ein.
Damit jedoch nicht genug. Mit Herrn Aziz Avci, der aus der Türkei
kommt, wurde noch ein weiterer praktischer Ausbilder in den Betrieb
übernommen, der sich insbesondere um die Betreuung der
ausländischen Auszubildenden kümmert und Ihnen als besonderer
Ansprechpartner zur Verfügung steht. So hatten bis zum 31. August
2004 insgesamt 25 Praktikanten die Möglichkeit, die Tätigkeiten und
Abläufe in einem Lager kennen zu lernen. Zum 1. September 2004
wurden dann insgesamt 15 Auszubildende in die Ausbildung zum
Fachlageristen oder zur Fachkraft für Lagerlogistik übernommen.
Gerade die praxisorientierte und nur 2-jährige Ausbildung zum
Fachlageristen bietet den in das Projekt aufgenommenen jungen
Menschen die Chance, mit ihren Fähigkeiten einen Berufsabschluss zu
erwerben, der sie befähigt, künftig ihren Lebensunterhalt
selbständig zu verdienen. Die besonders qualifizierten Jugendlichen
haben auch noch die Möglichkeit, mit einer um ein Jahr verlängerten
Ausbildung den Berufsabschluss der Fachkraft für Lagerlogistik zu
erreichen, soweit sie nicht bereits von Beginn an diesen
Ausbildungsweg eingeschlagen haben.
Unser Preisträger wäre jedoch nicht zu unserem Preisträger
geworden, wenn er es bei diesen Schritten belassen hätte. Vielmehr
möchte er mit diesem Projekt sicherstellen, dass die Jugendlichen
auch wirklich erfolgreich ihre Ausbildung abschließen. Und so
werden die Jugendlichen neben der Berufsschule auch noch
betriebsintern wöchentlich mindestens 2 Stunden geschult und
weitergebildet. Hierzu gehört es u.a., dass sie zu konkreten Themen
aus dem Bereich der Logistik, sei es der Umgang mit Gefahrgütern
und die Einlagerung von Gütern, vor der gesamten Gruppe Vorträge
halten. Damit soll den Jugendlichen auch die Chance zur
persönlichen Fortentwicklung gegeben und eine Hilfestellung
geleistet werden, um auch psychologisch aus ihrer Situation als
Sozialhilfeempfänger herauszutreten. Zu dieser persönlichen
Weiterentwicklung gehört es auch, dass immer ein Auszubildender im
Wechsel für eine Woche die Aufgabe des Vorarbeiters übernimmt. Ihm
obliegt damit die Verantwortung, die eigenen Kollegen zur
ordnungsgemäßen Erfüllung ihrer Aufgaben anzuhalten und die
geleistete Arbeit zu kontrollieren. Auch dies soll den Jugendlichen
die Chance geben, in ihrer Aufgabe zu wachsen und künftig auch für
ihr privates Leben Verantwortung zu übernehmen.
So wie die Ausbildung der Jugendlichen damit von Nachhaltigkeit
getragen wird, ist in gleicher Weise auch unser Preisträger bereit,
das von ihm begonnene Projekt nachhaltig fortzuführen und
sicherzustellen. Deshalb wurden auch in diesem Jahr zum 1.
September 2005 nach vorangegangenen Praktika 11 neue Jugendliche in
eine Berufsausbildung zum ?Fachlageristen? aufgenommen. Auch diese
jungen Menschen wurden aus dem sog. Kreis der Schwervermittelbaren
rekrutiert. Um auch für sie eine fachlich kompetente und
nachhaltige Ausbildung sicherzustellen, hat unser Preisträger mit
Herrn Michael Schneider zum Mai dieses Jahres einen weiteren
dritten Ausbilder eingestellt. Dabei ist unser Preisträger auch in
dieser Situation seiner Projektidee treu geblieben. Herr Schneider
musste eine lange Zeit der Arbeitslosigkeit überbrücken und hat in
seiner Jugend keinen Ausbildungsabschluss erworben. Dafür hat er
Jahrzehnte im Lagerbereich gearbeitet und war sogar als Lagerleiter
tätig. Von dieser praktischen Berufs- und Lebenserfahrung können
nunmehr auch die insgesamt 26 Auszubildenden profitieren.
Um diesen persönlichen Profit zu erhöhen, bildet unser Preisträger
die Auszubildenden auch noch für 2 Monate in seinem Hochregallager
in Buchholz aus. Zudem wurden für die Auszubildenden
PC-Arbeitsplätze im Schulungsraum eingerichtet, damit sie die in
der heutigen Zeit erforderlichen Grundkenntnisse in den
EDV-Standardprogrammen erlernen. Insofern sind sie gehalten, auch
ihre Berichtshefte auf der EDV zu führen.
Mit dem Projekt Zukunft durch Ausbildung hat unser diesjähriger
Preisträger vorbildhaft unter Beweis gestellt, dass es trotz des
allseits um sich greifenden Wehklagens in unserer Gesellschaft
möglich ist, basierend auf einem soliden Firmenfundament und
getragen von der Entscheidungsfreiheit und dem Mut eines
mittelständischen Familienunternehmens durch faktisches Handeln die
Dinge zu ändern und zu einem Besseren zu wenden. So besteht für die
bisher 26 Auszubildenden der ersten beiden Jahrgänge die reale
Chance, trotz ihrer schlechten Startsituation nunmehr doch noch
einen Berufsschulabschluss zu erwerben, der sie mit
ausbildungsbegleitenden Maßnahmen in die Lage versetzen wird,
künftig selbständig ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihr
eigenes Leben zu gestalten. Es zeichnet unseren Preisträger aus,
dass er mit dem Projekte Zukunft durch Ausbildung dort beginnt und
neu ansetzt, wo die Gesellschaft Jugendliche und Heranwachsende als
aussichtslose Fälle zurückgelassen hat. Dieser neue und innovative
Ansatz verdient es nach der einstimmi-gen Auffassung unseres
Stiftungsrates mit dem Innovations- und Ausbildungspreis 2005 ausgezeichnet zu werden und ihm die gebührende öffentliche
Anerkennung zu schenken
Anerkennungspreis 2005
Der Anerkennungspreis 2005 konnte an Herrn Hans-Georg Röhlke
vergeben werden. Der langjährige Innungsmeister kann auf
hervorragende Leistungen in seinem Betrieb zurückblicken.
Im Jahre 1941, also im 2. Weltkrieg unter ungünstigsten Bedingungen
gegründet, befindet sich die Firma nach wie vor in den Händen der
Familie, und zwar nunmehr in Kürze in der 3. Generation. Trotz
tiefer Krisen, auch im Handwerk zeichnet sich die Firma durch eine
konstante Mitarbeiterzahl aus von 30 Beschäftigten und hiervon 8
Auszubildende.
Auch hier zeigen sich in besonderer Weise die Leistungen des
Handwerks in der Ausbildung. Wenn wir in der Großindustrie eine
Ausbildungsquote von 1 % oder 2 % haben, sehen wir hier sage und
schreibe 35 %.
Die Firma hat bislang 118 junge Menschen erfolgreich ausgebildet,
hiervon mit Dominik Riecke einen 3. Bundessieger.
Als Ausbildungsberufe stellen wir fest:
- Gas- und Wasserinstallateur
- Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
- Bürokauffrau
Fort- und Weiterbildung steht hoch im Kurs:
- Erneuerbare Energien
- Brennwerttechnik
- Solartechnik
- Umweltschutz
- Betriebswirtschaft
- EDV
Der Betrieb war im Handwerk stets ein Vordenker. So erfolgte
bereits im Jahre 1961 eine Vorfabrikation im Rohrleitungsbau.
Rohrleitungssysteme werden also bereits unter optimalen
Arbeitsbedingungen in der betrieblichen Werkstatt vorfabriziert.
1993 wurde eine Fabrikation von SanitärInstallationszellen
aufgenommen. Auch hier erfolgt also eine Vorfabrikation in der
Werkstatt.
1975 dann die betriebliche Neuausrichtung hin zu umfangreichen
Dienstleistungen im ausgeübten Handwerk. Hierzu dient ein Fuhrpark
von 14 Funk-Kundendienstfahrzeugen.
Besonders ist zu erwähnen die bei einer derartigen relativ kleinen
Betriebsgröße absolut außergewöhnliche Einrichtung einer eigenen
Lehrwerkstatt im Jahre 1993 mit einem damaligen Aufwand von ca.
90.000 DM.
Diese Lehrwerkstatt, die auch heute noch die Ausbildungszelle ist,
bietet optimale Voraussetzungen, um alles Notwendige der
handwerklichen Tätigkeiten unter Laborbedingungen zu erlernen.
Laborbedingungen hier als ständige Anleitung und Kontrolle.
Dieses bietet Gewähr für optimale Leistungen des Betriebes in den
Schwerpunkten:
Installation von sanitären Anlagen und Heizungen, Solartechnik,
Blechklempnerei, Gaswasserinstallationen und
die damit zusammenhängenden Kundendienste.
Die diesjährige Auszeichnung von Herrn Hans-Georg Röhlke ist nicht
die erste und wird sicher auch nicht die letzte sein.
1995 erfolgte die Auszeichnung durch den damaligen
Bundespräsidenten, Roman Herzog, in Berlin als besonderer Förderer
der beruflichen Bildung.
2001 wurde der Ehrentaler in Gold des Lüneburger Handwerks
verliehen.
2003 das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen
Verdienstordens.
2004 die Würdigung Lebensleistung Ausbildung durch den
Niedersächsischen Wirtschaftsminister
und im Jahre 2005:
Die Auszeichnung für besondere Leistungen in Innovation und Aus-
und Weiterbildung durch unsere Stiftung
2004
Innovations- und Ausbildungspreis 2004

Träger des Innovations- und Ausbildungspreises 2004 ist die Firma Horst Witte aus Barskamp. Herr Horst Witte und seine Ehefrau (im Bild rechts) begannen am 01.07.1969 in der ehemaligen Dorfschmiede in Barskamp mit der Lohnfertigung von Teilen für das europäische Großraumflugzeug Airbus sowie für die Trägerrakete Ariane und deren Vorläufer Europa-Rakete. Der erste Mitarbeiter war ein ehemaliger Landwirt, der durch Horst Witte zum Universalfräser umgeschult wurde und die Prüfung mit Auszeichnung bestand.
In der Folgezeit wurden Trägerrahmen für ein geheimes
Raumfahrtprojekt sowie extrem dünnwandige Teile für
Giotto-Satelliten hergestellt, was nur aufgrund des bei Herrn Horst
Witte vorhandenen Know-hows möglich war. Es folgten weitere
Aufträge sowie erste Eigenentwicklungen, die die Firma Horst Witte
weiter expandieren ließen, was zwischenzeitlich zur Gründung von
Tochterfirmen in Singapur, Chihuahua und Atlanta geführt hat.
Allein in Barskamp werden zur Zeit 155 hoch qualifizierte
Mitarbeiter, davon 10 Auszubildende, beschäftigt.
Die Devise für Horst Witte war und ist es, dem Wettbewerb möglichst
um eine Armlänge voraus zu sein und diese Innovationen auch durch
Patente abzusichern. Insgesamt verfügt Herr Horst Witte
zwischenzeitlich über mehr als 100 Patente und Schutzrechte.
Neben der Innovation war das besondere Augenmerk von Herrn Horst
Witte von Anfang an auf die Ausbildung gerichtet. Mehr als 100
Auszubildende haben ihren hoch qualifizierten beruflichen Weg im
Hause Witte begonnen, wobei diese Ausbildung so gut wie immer auch
zu einer Übernahme nach bestandener Prüfung führte und führt.
Ebenso gehört die ständige Weiterbildung für Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter zur Selbstverständlichkeit im Hause Witte. So werden
derzeit 6 junge Männer finanziell durch die Firma Horst Witte
unterstützt, um die Meisterschule zu besuchen. Entsprechend dieser
Firmenphilosophie liegt die Fluktuation im Hause Witte praktisch
bei Null.
Dies alles erfüllt die Kriterien der Preisvergabe in so
hervorragender Weise, daß Herr Horst Witte als Erster mit dem
Innovations- und Ausbildungspreis der Stiftung des
Arbeitgeberverbandes Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V.
ausgezeichnet wurde.
Anerkennungspreis 2004
Als erste Trägerin des Anerkennungspreises 2004 konnte Frau Heidrun
Tacke als Inhaberin des Modeateliers Tacke in Hützel ausgezeichnet
werden. Frau Tacke fühlte sich bereits als kleines Mädchen magisch
von Nadel, Faden und Stoffresten angezogen. Später erkannte dann
eine Handarbeitslehrerin das Talent der jungen Schülerin und gab
die Empfehlung ab, sich als Schneiderin selbständig zu machen.
Der Ausbildung in einer Maßschneiderei folgten Meisterschule,
Direktricenausbildung, Kunstunterricht, aber auch Buchhaltung und
Recht. Nach Erlangen des Meisterbriefes folgte eine Tätigkeit als
Schnittdirektrice im Heinrich Bauer Verlag für die Zeitschrift Neue
Mode als Schnittzeichnerin.
Nach einer längeren Familienphase folgte schließlich am 01.10.1983
eine Gewerbeanmeldung. Hieraus entwickelte sich das Modeatelier
Tacke in Hützel bei Bispingen in der Lüneburger Heide.
Das Besondere an diesem Modeatelier ist, daß sofort mit Aufnahme
der selbständigen Tätigkeit durch die Inhaberin, Frau Tacke, auch
mit der Ausbildung des Nachwuchses begonnen wurde. Bis heute hat es
dabei keinerlei Unterbrechung gegeben, zeitweise sind sogar zwei
Auszubildende parallel ausgebildet worden, wobei die
Prüfungsergebnisse im Praktischen durchweg bei der Note gut oder
sehr gut gelegen haben.
Dementsprechend haben die ehemaligen Auszubildenden des
Modeateliers Tacke bei Leistungswettbewerben immer gut
abgeschnitten. So sind bei den Landessiegern bislang fünf 1. Plätze
und beim Leistungswettbewerb auf Bundesebene bislang je ein 1., 3.,
4., 5. und 6. Platz erreicht worden. Auch die diesjährig fertig
gewordene Auszubildende hat im Leistungswettbewerb innerhalb der
Kammerregion den 1. Platz erreicht, so daß auch hier wieder mit
guten Leistungen auf Landes- und Bundesebene gerechnet werden kann.
Die Preisträgerin des diesjährigen Anerkennungspreises, Frau Tacke,
ist mithin der lebende Beweis dafür, daß Klein- und Kleinstbetriebe
ganz Hervorragendes in der dualen Ausbildung leisten, wobei diese
Ausbildungsleistung eine persönliche, echte, meisterliche Leistung
ist, die die in besonderer Weise vorhandene Bereitschaft aber auch
Fähigkeit voraussetzt, sein eigenes Können und Wissen
weiterzugeben. Dieses hat Frau Tacke in vorbildlicher Weise getan
und sich mithin als würdige Preisträgerin erwiesen

Ich helfe Ihnen Zeit zu sparen!
Bernd Wiechel
Rechtsanwalt und
Hauptgeschäftsführer
Telefon: 04131 / 87212-13
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